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Victory congratulation letters

Aufruf

Internationale Kampagne gegen das Sharia-Gericht in Kanada

Es ist vor einem Jahr gewesen, als die Internationale Kampagne gegen das Sharia-Gericht in Kanada für einen Tag des Protests, landesweit und international, gegen auf Glauben basierte Gerichtsbarkeit in Ontario aufgerufen hat. Der Protest hatte zum Ziel, dass Ontario das Familiengesetz aus dem Schiedsspruchgesetz von 1991 entfernt

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Translator: Massoud Raz

 Von allen Organisationen an alle Mitglieder des Parlaments:

Am 20 Dezember 2005 veröffentlichte Frau Boyd ihren Bericht bzgl. der Anwendung des Schlichtungs-Aktes von Ontario aus dem Jahre 1991 für die Beilegung von Familienstreitigkeiten gestützt auf religiöse Gesetze. Wir hoffen, Sie werden sich während der Unterberechung des Parlaments ausführlich mit diesem wichtigen Bericht befassen.

Letztes Jahr informierten hunderte von Aktivisten Frau Boyd und die Öffentlichkeit über die begangene Fehler in der Vergangenheit und die Risiken, die in der  Zukunft mit der weiteren Anwendung religiöser Gesetze bei der Beilegung der Familienstreitigkeiten verbunden sind.

Wir sind gegen das duale Rechtssystem basiert auf sekuläre und religiöse Gerichte wo religiöse Tribunale verbindliche Urteile bzgl. der Familienstreitigkeiten gestützt auf formelle und informelle religiöse Gesetze, Kodexe und Werte aussprechen.

Wir, die Unterzeichnenden, sind für eine sekuläre Gerichtsverfassung und „ein Gesetz für alle Bürger“ und schlagen vor, dass alle Familiensachen von dem Schiedsgerichts-Akt von Ontario aus dem Jahre 1991 ausgegliedert werden. Wir sind ferner der Auffassung, dass sämtliche Familiensachen vor einem sekulären Familiengericht, das dem Familienrecht Akt von Ontario unterliegt, verhandelt werden müssen.

Wir sind sicher, dass nachdem Sie den Bericht von Frau Boyd zu Ende gelesen haben, können wir Ihren Namen in die immer länger werdende Liste der Unterstützer (mehr als 9000 bis heute) eintragen, die sich für das Prinzip "ein Gesetz für alle Bürger" einsetzen. Die Bürger geben einem Land Kraft und sie müssen einem einheitlichen Gesetz unterliegen.

Homa Arjomand

Koordinatorin der internationalen Kampagne gegen Sharia Gerichte in Kanada

 P.O. Box 45546, 747 Don Mills Road, Toronto, On, M3C 3S4 416-737-9500

www.nosharia.com

Dieser Brief wurde durch 73 Organisationen und 60 Aktivisten unterschrieben und am 19 Januar 2005 an allen Abgeordneten des Parlaments übersandt.

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Translator: Massoud Razi

 Montag, den 20 Dezember 2004

Für die sofortige Veröffentlichung

 

Boyds Bericht wirft

Frauenrechte in Kanada 1400 Jahren zurück!

Arjomand fordert eine öffentliche Anhörung!

Toronto, Kanada – Homa Arjomand, die Koordinatorin der internationalen Kampagne gegen Sharia-Gerichte in Kanada, ist gegen die Schlussfolgerungen des Boyd Berichts, weil dieser Bericht die Einsetzung von religiösen Schiedsgerichten befürwortet, und so die Verbreitung des politischen Islam in Kanada fördert.

" Ich war überrascht, dass Frau Boyd keinen Beweis für das Leiden der Frauen infolge der Diskriminierungen durch religiöse Schiedsgerichte finden konnte, sagt Frau Arjomand. „ Wir haben diesbezüglich einige Missbrauchsberichte eingereicht und persönlich bei Frau Boyd ausgesagt.“

„… in Bezug auf die von Frau Boyd empfohlenen Sicherheitsvorkehrungen, bin ich der Auffassung, dass sie keine andere Wahl hatte, als die Gefährdung der Frauen durch religiöse Schiedsgerichte zur Kenntnis zu nehmen“, sagt Frau Arjomand. „Die gleichen politischen Kräfte, die Frau Boyd bestärkt hatten, Sicherheitsvorkehrungen vorzusehen, werden sich bemühen, damit das Familienrecht vom Schiedsgerichts-Akt ausgegliedert wird."

„Unsere Rechtsanwälte sind dabei, sich mit einigen Schiedsgerichts-Fällen zu befassen. Diese Fälle werden vor die Gerichte gebracht und dann wird klar, in welcher Art und Weise die Frauen Opfer von Urteile werden, die von Männern beherrschten Schiedsgerichte ausgesprochen werden und sich auf eine Religion stützen, die aus dem sechzehnten Jahrhundert stammt.“ sagt Frau Arjomand.

"Wir lehnen ebenfalls die Anwendung des Schiedsgerichts-Aktes in Familiensachen ab. Zahlreiche Defizite dieses Aktes wurden in unserer Resolution vom letzten Monat, die der Regierung vorliegt, ausführlich beschrieben."

  „Frau Boyd hat bestimmte Gemeinden und Gruppierungen zu Rate gezogen und 46 Vorschläge gemacht, die die Bürger von Ontario grundlegend die zukünftige Generationen beeinflussen werden. Deshalb fordern wir die Regierung von Ontario auf, eine öffentliche Anhörung zu organisieren, damit alle Bürger eine Chance bekommen, sich zu diesem Thema zu äußern.“ sagt Frau Arjomand

 „Die Kampagne wird eine starke Opposition gegen die Sharia Gesetze mobilisieren… und hiermit fordern wir alle Frauen, die Opfer religiöser Schiedsgerichte geworden sind, auf, uns zu kontaktieren." sagt Frau Arjomand

Homa Arjomand, eine Beraterin mit Sitz in Toronto, war eine Menschenrechtsaktivisten im Iran, bis sie gezwungen war, im Jahre 1989 zu fliehen.

Kontakt: 001-416-737-9500

weiter Infos erhalten Sie auf unserer Homepage: www.nosharia.com

Zur Kenntnisnahme an: Assignment Editor, City Editor, News Editor, World News Editor, Government/Pol

Affairs Editor

 

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Translator: Massoud Razi

Resolution

Sollen religiöse Schiedsgerichte in Ontario erlaubt sein?

Resolution 04-11-01

Für die Nichtanwendung des Schiedsgerichts-Akts von Ontario aus dem Jahre 1991 auf Familiensachen

In Anbetracht der Tatsache, dass

…der Schiedsgerichts-Akt von 1991 geschaffen wurde, um die Dauer und die Kosten der zivilrechtlichen Rechtsstreitigkeiten mit internationalem Bezug durch die Einrichtung von privaten Gerichten und Tribunalen zu reduzieren;

…vor der Verabschiedung des Schiedsgerichts-Aktes von 1991 eine religiöse Gruppe die Regierung um Erteilung einer Erlaubnis bat, um Familiensachen auf der Grundlage von religiösen Sitten und Regeln zu lösen;

…die Regierung in Ontario dieser Gruppe eine Erlaubnis erteilte und gleichzeitig das Recht anderer Gruppen anerkannte, vom gleichen Recht Gebrauch machen zu können und so den Weg für die Privatisierung des Familienrechts frei machte;

 …die fehlende Definition der Begriffe „Familie“ und „Religion“ oder zumindest die Bezugnahme auf diese Begriffe in dem Schiedsgerichts-Akt von 1991 diesen bezüglich Familienrecht und Religion vage macht;

…der vorgesehene Abschluss von mündlichen Verträgen in Artikel 5 Absatz 3 des Schiedsgerichts-Aktes von 1991 die Kontrolle der Justiz über die Schiedsgerichte und Tribunale praktisch unmöglich macht;

…gemäß Artikel 7 Absatz 6 des Schiedsgerichts-Aktes von 1991 die Streitparteien kein Berufungsrecht gegen die Entscheidungen des Tribunals haben;

…der Schiedsgerichts-Akt von 1991 durch fehlende Vorgaben bezüglich der Protokollierung von Angaben über die mitwirkende religiöse Gruppe, den ernannten Schiedsrichter, die erzielte Vereinbarung und Vorgaben bzgl. der Aufbewahrungszeiten der Protokolle und Urkunden die Rechtsprechung privatisiert;

…Artikel 9 des Schiedsgerichts-Aktes von 1991 die Einsetzung eines Tribunals mit mindestens einem Schiedsrichter als zulässig betrachtet, und so die Mitwirkung vom juristischen Beistand in Streitigkeiten für nicht erforderlich hält;

…der Schiedsgerichts-Akt von 1991 die erforderliche Qualifikationen des Schiedsrichters offen lässt, weicht er vom Prinzip eines einheitlichen Maßstabes für die Provinz Ontario ab;

…der Schiedsrichter und die Streitparteien aus derselben religiösen Gemeinde stammen können, verstößt der Plan gegen Artikel 11 Absatz 1 des Schiedsgerichts-Aktes von 1991, der die Unabhängigkeit des Schiedsrichters von den Streitparteien betont;

…gemäß Artikel 32 des Schiedsgerichts-Aktes von 1991 entweder die Streitparteien das für ihre Streitigkeit maßgebliche Gesetz bestimmen, oder falls die Streitparteien dies nicht tun, der Schiedsrichter das maßgebliche Gesetz bestimmt, führt dies für die Beilegung von Familiensachen in der Provinz Ontario zur Anwendung von Gesetzen aus Ländern wie dem Iran;

…einerseits die Flexibilität und Effektivität des Schiedsgerichts-Aktes von 1991 bzgl. der Streitigkeiten im kaufmännischen Bereich und der Eigentumsfragen nützlich sein kann, andererseits aber diese Eigenschaft des Aktes die Geltung der gleichen Rechte für kanadische Bürger verhindert;

…gemäß Artikel 15 Absatz 1 der Kanadischen Charta der Rechte und Freiheiten „jeder Bürger vor und unter dem Gesetz gleich ist und das Recht auf gleichen Schutz und gleiche Unterstützung durch die Gesetze ohne jegliche Diskriminierung und insbesondere ohne Diskriminierung nach Rasse, nationaler und ethnischer Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, Alter, körperlicher oder geistiger Behinderung hat“, verweigert der Schiedsgerichts-Akt von 1991 durch Einsetzung der Schiedsgerichte in Familiensachen den Angehörigen religiöser Gemeinden, insbesondere Frauen und Kindern, den vollen Schutz und die volle Unterstützung des Gesetzes;

…in vielen Gemeinden in Ontario Frauen und Kinder bedingt durch den sozialen, politischen, ökonomischen und psychologischen Druck, gezwungen sind, die Entscheidungen der Schiedsrichter in privaten Gerichten zu akzeptieren, obwohl diese Entscheidungen im Widerspruch zu den sekulären Gesetzen Ontarios und Kanadas stehen;

…der Schiedsgerichts-Akt von 1991 die Anwendung von sowohl formellen als auch informellen religiöse Gesetze, Regeln, Kodexe und Glaubenssätze erlaubt, ohne die Grundlage des Schiedsspruchs oder den Grad des Einvernehmens der Streitparteien bei der Einsetzung des Schiedsgerichts oder die getroffen Vereinbarungen zu kontrollieren;

…die unterdrückten und machtlosen Frauen und Kinder aus Angst dem Urteil des Schiedsgerichts nicht widersprechen und die Regierung durch ihr Schweigen das Urteil der privaten Gerichte bestätigt, und auf diese Weise die Rechte der Frauen und Kinder nach der Kanadischen Charta der Rechte und Freiheiten ignoriert,

beschließen wir, dass

…zwecks der Gewährung des gleichen Schutzes für die Bürger von Ontario, die Regierung von Ontario den Schiedsgerichts-Akt von 1991 in der Weise berichtigen bzw. ergänzen muss, dass dieser Akt in Familiensachen keine Anwendung findet, und

für sämtliche Familiensachen ein sekuläres Gericht zuständig sein und das geltende Familiengesetz in Ontario angewendet werden muss.

Deshalb stimmt ……………………………………………………………………………….

                                               (Name der Organisation)

der Resolution 04-11-01 zu und ist für die Ausgliederung der Familiensachen vom Schiedsgerichts-Akt von 1991 und beschließt eine unterschriebene Kopie dieser Resolution an

Michael Bryant, Mitglied des Parlaments (MPP) und Justizminister von Ontario zu übersenden. 

Übersetzung: Massoud Razi        (massoudrazi@hotmail.com)

The Honourable Michael Bryant, MPP Attorney General of Ontario

720 Bay Street, 11th Floor, Toronto, ON M5G 2K1

Tel.:      001 - (416) 326 - 2220

Fax:      001 - (416) 326 – 4007

Mbryant.mpp@liberal.ola.or  

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                                                         12 Januar 2005

Spendenaufruf

Die Kampagne gegen Sharia Gerichte in Kanada braucht Ihre volle politische, finanzielle und moralische Unterstützung. Wir müssen nicht nur in Ontario und quer durch Kanada die Menschen zu mobilisieren, sondern weltweit. Nur dann gelingt uns das Familienrecht vom Schiedsgerichts-Akt von Ontario aus dem Jahre 1991 auszugliedern.

Bitte setzen Sie sich mit Homa Arjomand in Verbindung:

homawpi@rogers.com

www.nosharia.com

Tel.: 001-416-737-9500

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Translator: Massoud Razi    11. Januar 2005

Internationale Kampagne gegen Sharia-Gerichte in Kanada

P.O. Box 45546

747 Don Mills Road

Toronto, On, M3C 3S4

Tel: 001-416-737-9500

www.nosharia.com

An: 

Sandra Pupatello - Ministerin für die Angelegenheiten der Frauen

Ministerium der kommunalen und sozialen Dienste

80 Grosvenor St, 6th Flr

Hepburn Block, Toronto ON M7A 1E9

Boyd-Bericht: Strittige Resolution im Familienrecht

Sehr geehrte Frau Pupatello,

am 20. Dezember legte Frau Boyd ihren Bericht bzgl. der Anwendung des Schlichtungs-Aktes von Ontario aus dem Jahre 1991 für die Beilegung von Familienstreitigkeiten auf der Grundlage religiöser Gesetze Ihrem Büro vor.

Die Kampagne arbeitete unermüdlich, um Frau Boyd und die Öffentlichkeit über die bereits begangene Fehler zu informieren und auf die zukünftige Risiken aufmerksam zu machen, die im Falle einer Fortsetzung der Beilegung von Streitigkeiten in Familiensachen durch religiöse Gruppierungen aufgrund religiöser Gesetze bestehen. Die Einzelheiten über begangene Missbräuche und unsere Bedenken sind unserem Bericht und unserer Resolution Nr. 04-11-01, die Ihrem Büro vorliegen, zu entnehmen.

Wir glauben an ein säkulares Gericht und sind für „ein Gesetz für alle Bürger“. Wir sind gegen das Zweiklassenrechtssystem basiert auf säkulare und religiöse Gerichte, wo religiöse Tribunale verbindliche Urteile in Familienstreitigkeiten gestützt auf formelle und informelle religiöse Gesetze, Kodexe und Werte aussprechen.

Deshalb sind wir zutiefst enttäuscht, auf Seite 133 des Berichtes von Frau Boyd zu lesen, dass sie weiter die Annwendung des Schiedsgerichts-Akt von 1991 durch religiöse Gruppierungen zwecks Beilegung von Familienstreitigkeiten gestützt auf religiöse Gesetze empfiehlt:

„1.       Schiedsgerichte müssen weiter eine zusätzliche Option für die Beilegung der Streitigkeiten in Familien- und Erbschaftssachen bleiben.

2.         Der Schiedsgerichts-Akt muss weiter eine schiedsrichterliche Beilegung von Streitigkeiten gestützt auf religiöse Gesetze ermöglichen.“

Deshalb unterstreichen wir nochmals die "Resolution 04-11-01, für die Ausgliederung des Familienrechts aus dem Schiedsgerichts-Akt von Ontario aus dem Jahre 1991“, und fordern die Verhandlung sämtlicher Familienstreitigkeiten vor einem säkularen Gericht, das dem Familiengesetz-Akt von Ontario unterliegt.

Mehr als 9000 Personen haben bereits unsere Petition und Resolution unterschrieben. Diese Zahl erhöht sich Wöchentlich um weitere hunderte von Personen. Diese Menschen werden weiter unsere Arbeit mit dem Ziel, den religiösen Tribunalen ein Ende zu setzen, unterstützen.

Hochachtungsvoll

Homa Arjomand

Koordinatorin der internationalen Kampagne gegen Sharia-Gerichte in Kanada

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Wer sind wir?

Die Kampagne gegen das Shari’a Gericht in Kanada besteht aus unabhängigen Einzelpersonen und Mitgliedern unterschiedlicher Organisationen.

  Wir glauben, dass alle in Kanada lebenden Menschen Bürger mit gleichen Rechten sind und dementsprechend nach den gleichen Gesetzen und sozialen Normen leben sollten. Wir teilen die Gesellschaft nicht in kulturelle, religiöse, nationale oder rassische Gruppen ein. Wir stehen ein für gleiche und universelle Gesetze für alle Menschen, unabhängig von Geschlecht, Rasse, ethnischer Zugehörigkeit etc.

Die Internationale Kampagne gegen das Shari’a Gericht in Kanada lehnt das Schlichtungsgesetz in Ontario von 1991 ab, in dem unter dem Vorwand von „religiöser Freiheit“, „Toleranz“ und kultureller Sensibilität das islamische Gericht in Kanada anerkannt wird.

Wir rufen alle Einzelpersonen und progressiven Organisationen dazu auf sich der Internationalen Kampagne gegen das Shari’a Gericht in Kanada anzuschließen.

  Wir fordern:

  Eine Trennung von der Religion vom kanadischen Rechtssystem

  Wir fordern:

Dass alle Familienstreitigkeiten im Rahmen des säkularen kanadischen Gerichtssystems geklärt werden und nicht durch außergerichtliche Schlichter, unabhängig von deren Rasse, ethnischer Zugerhörigkeit oder Religion.

Homa Arjomand

Koordinatorin der Kampagne

E-Mail: homawpi@roger.com

Tel: 001-416-737-9500

Adresse:

P.O. Box 719 STN P

Toronto , ON , M5S 2Y4

Kanada

Bankverbindung:

Schecks auszahlbar machen für “No Sharia Court In Canada

Royal Bank RBC

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Petition

 31. Dezember 2003

Schließen Sie sich der Internationalen Kampagne gegen die Einrichtung des Shari’a Gerichts in Kanada an!

An: Alle progressiven Organisationen und Einzelpersonen

Am 21. Oktober 2003 wählten muslimische Führer in Kanada einen 30-köpfigen Rat, um ein juristisches Tribunal für Muslime, genannt als „das Islamische Institut für bürgerliches Recht“, zu errichten.

Die Internationale Kampagne zur Verteidigung von Frauenrechten im Iran führt eine internationale Kampagne gegen diesen neuen Schritt in Kanada.

Wir sind davon überzeugt, dass dieser Schritt frauenfeindlich, und dass Frauen in der Gesellschaft insgesamt zurückdrängen werden. In den letzten 20 Jahren waren Frauenrechte zunehmend Angriffen durch islamische Regierungen und Gruppen ausgesetzt. Frauen sind der Bestrafung wegen Nichtbeachtung sozialer islamischer Standards unterworfen. Die alltägliche Erniedrigung von Frauen, das Verbot für viele Bereiche der beruflichen Arbeit, der Bildung und des Sports, die Geschlechtertrennung in Bussen, Schulen und an öffentlichen Orten, das Steinigen oder die Ermordung von Frauen aufgrund von außerehelicher sexueller Beziehungen, das Spritzen von Säure in die Gesichter von Frauen und das Auspeitschen für die Überschreitung islamischer Gesetze für unlauteres Verhalten wurden Frauen unter islamischen Einfluss aufgezwungen, und das nicht nur in Ländern wie Iran, Afghanistan und Pakistan, sondern auch in westlichen Ländern.

Die Frauenbewegung hat diese reaktionären Bewegungen bekämpft und viele Frauen haben eine hohen Preis dafür bezahlt. Als Teil dieser radikalen Bewegung glauben wir, dass alle in Kanada lebenden Menschen Bürger mit gleichen Rechten sind und dementsprechend unter den gleichen sozialen Rechten und Normen leben sollten. Wir teilen die Gesellschaft nicht in kulturelle, religiöse, nationale oder rassische Mehrheiten oder Minderheiten auf. Wir stehen ein für gleiche und universelle Gesetze und Freiheiten, die alle Menschen umfassen sollte, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Rasse oder ethnischen Zugehörigkeit etc.

Wir rufen nun alle Einzelpersonen und progressiven Organisationen dazu auf, gegen das vorgeschlagene Gericht zur legalen Durchführung von juristischer Schlichtung nach dem Gesetz der Shari’a zu protestieren. Dieser Vorschlag ist gegen jegliche Freiheit gerichtet, gegen Frauen, er ist antimodernistisch und stark rassistisch.

Wir haben deshalb die folgenden Forderungen:

1. Religion ist eine private Angelegenheit von Individuen. Vollständige Trennung der Religion von der Bildung für Kinder unter 16 Jahren.

2. Verbot gewalttätiger und inhumaner religiöser Zeremonien, Praktiken und jeglicher Formen religiöser Tätigkeiten, die mit den Bürgerrechten, Freiheiten und Gleichheitsprinzipien für alle nicht kompatibel sind.

3. Verbot der Lehre religiöser Themen und Dogmen und der religiösen Interpretationen in Schulen und Bildungseinrichtungen und allgemein jeglichem Gesetz und jeglicher Regelung, das gegen das Prinzip des nicht-religiösen Säkularismus verstößt.

Mit der Unterzeichnung dieser Petition verteidigen Sie die universellen Menschenrechte. Ihre Unterstützung wird die radikale Bewegung für den Säkularismus stärken.

Homa Arjomand

Die Koordinatorin

Klicken Sie hier zum Unterzeichnen

 

 

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